Fahrverbot: Was Sie wissen müssen
Ein Fahrverbot ist für viele Autofahrer die schlimmste Konsequenz eines Verkehrsverstoßes – schlimmer als das Bußgeld selbst. Wer beruflich auf das Auto angewiesen ist, steht vor einem echten Problem. Doch es gibt Möglichkeiten, ein Fahrverbot abzuwenden.
Wann droht ein Fahrverbot?
Ein Fahrverbot wird in der Regel bei folgenden Verstößen verhängt:
- Geschwindigkeitsüberschreitung ab 26 km/h innerorts bzw. 41 km/h außerorts
- Qualifizierter Rotlichtverstoß (Ampel über 1 Sekunde rot)
- Alkohol am Steuer ab 0,5 Promille
- Schwerer Abstandsverstoß auf der Autobahn
- Wiederholte Geschwindigkeitsverstöße (2x über 26 km/h innerhalb 1 Jahres)
Fahrverbot umgehen: Ist das möglich?
In bestimmten Fällen kann ein Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umgewandelt werden. Dies ist möglich bei:
- Berufliche Härte: Wenn der Verlust des Führerscheins zum Verlust des Arbeitsplatzes führen würde
- Augenblicksversagen: Bei einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit
- Lange Verfahrensdauer: Wenn zwischen Verstoß und Urteil unverhältnismäßig viel Zeit vergangen ist
Fahrverbot antreten: Frist und Ablauf
Nach Rechtskraft des Bußgeldbescheids haben Sie 4 Monate Zeit, den Führerschein bei der Behörde abzugeben. Sie können sich den günstigsten Zeitpunkt aussuchen – zum Beispiel den Urlaub.
Wir helfen bei drohendem Fahrverbot
Gerade bei Fahrverboten lohnt sich ein professioneller Einspruch. Wir prüfen Ihren Fall kostenlos und kämpfen dafür, dass Sie Ihren Führerschein behalten.